So kann man sich das leicht vorstellen: ein Vater hält seinen 12 Monate alten Jungen über den Kopf und spielt Flieger. Das kennen wir alle.
Dann aber rennt der Vater irgendwie gegen eine Tür und rammt den Kopf des fliegenden Jungen gegen das Holz. In Schrittgeschwindigkeit. Aber immerhin. Seine Arme hat das ordentlich nach hinten gezogen. Das rummst. Kann ich mir gut vorstellen.
So mach ich das. Wenn ich mich über ein Produkt informieren möchte, besuche ich unter anderem auch mal die Hersteller-Webseite. Meist findest man dort eine Orientierung bzgl der verschiedenen Produktgruppen und vielleicht sogar eine Vergleichsmöglichkeit mit den Unterschieden und Besonderheiten der einzelnen Artikel.
So ist es fast immer. Man muss nur den Button Produkte suchen.
Nur nicht auf www.pampers.de
Kinderläden quellen meist gleich im Eingangsbereich über vor Regalen und Tischen mit allerlei Sicherheitsvorkehrungen für krabbelnde Babys: Abgerundete Plastikkanten zum aufleben, Tür- und Schubladenstopper sind wahrscheinlich überall die Renner.
Damit sollen die noch unerfahrenen und standunsicheren Babys vor Sturzfolgen und Unfällen mit Beulen und blauen Flecken bewahrt werden.
Die Babys aber werden selbst recht schnell ziemlich geschickt und erfahren im Abknibbeln all dieser Plastikteilchen.
Fliesen sind kalt. Und Küchen und Bäder haben häufig kalte Fliesen auf dem Boden. Und genau auf diesen kalten Böden krabbeln Babys gern herum.
Wie gut, dass es da einen Babymarkt gibt. Der hat so tolle und pfiffige Ideen. Z.B. das Puzzle aus 10x10cm Schaumstoffplättchen. Bunt bedruckt mit Buchstaben. Und zu einer beliebigen Fläche verknüpfbar. So kann man eine bunte und rutschfeste Schaumstoffunterlage genau da ausbreiten, wo das Baby sonst auf kalten Fliesen krabbeln würde.
Es gibt Marken, die so ziemlich jedes Produkt für ein Baby oder eine Schwangere aus einer Hand anbieten.
Da gibt es Still-BH's, Schutz-Pads, Cremes, Nahrungsergänzung, Milchpumpen mit Fläschchen, Schnuller, Windeleimer und Badewanneneinsätze aus einem Hause. Quasi ein Basis-Paket mit dem Namen Grundausstattung der jungen Mutter.
Da gibt es Stofftiere, Bettbezüge, Spieluhren, Rasseln und Schnullerketten für's Baby von der anderen Firma. Alles natürlich zusammenpassend im gleichen Maikäfer-Design.
AngelCare AC401 - das ist ein Babyphone und gleichzeitig ein Bewegungsmelder für das Kinderzimmer. Dazu werden zwei Matten unter die Kindermatratze gelegt, die feinste Bewegungen registrieren. Das Ziel ist es, die Atmung des schlafenden Kindes zu registrieren. Wenn das Kind nicht mehr atmet, wird ein Alarm ausgelöst.
Einmal richtig eingestellt, funktioniert das auch. Falsch eingestellt aber wähnt man sich in falscher Sicherheit. Geringe Vibrationen können schon den Alarm verhindern. Das steht aber alles genau in der Anleitung.
Komischerweise können junge Eltern nach der Geburt gar nicht mehr genau erklären, wie es genau war. Woran sie gemerkt haben, das die Geburt nun beginnt. Sie sagen immer nur, man merke es dann schon.
In jeder TV-Serie läuft es doch so:
Die Frau wacht auf, hält kurz inne, schaut in die Kamera und auf ihren Bauch unter der Bettdecke. Vielleicht fühlt sie nochmal kurz hin. Dann rüttelt sie an ihrem Mann, der neben ihr schläft und flüstert: Ich glaub es geht los.
Unsere Kindermöbel sind nun da. Wir haben uns für den Hersteller Paidi (http://www.paidi.de) entschieden. Die Möbel kommen - ähnlich wie man es von Ikea gewohnt ist - in flachen Pappkartons zum Selberzusammenbauen. Allerdings besteht doch ein entscheidender Unterschied:
Wenn ein junges Pärchen plötzlich Nachwuchs erwartet, müssen viele Dinge organisiert werden. Und häufig muss man sich auch Gedanken über ein neues Auto machen.
Einen Kinderwagen zu kaufen ist schwieriger, als ein eues Auto auszusuchen.