Debian Linux für Normalanwender

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Debian (http://www.debian.de/) ist eine Linux-Distribution, die nicht von einer Firma, sondern einer freiwilligen Gemeinschaft von Programmierern betreut wird. Jedes Jahr wird ein Projektleiter gewählt, der die Entwicklung koordiniert. Bei der Entwicklung von Debian kann jeder mitmachen, es gibt viele Aufgaben von Programmiererei bis hin zur Übersetzung von Programmen oder Dokumentationen.

Debian-Pakete werden ausführlich getestet. Es gibt vier Debian-Zweige: experimental, unstable, testing und stable.

Linux ist ein Betriebssystem. Ein Betriebssystem steuert die Kommunikation der Hardware eines Computers. Ein normaler Computerbenutzer kann mit dem eigentlichen Betriebssystem gar nichts anfangen. Es enthält keine Programme, die ein Normalnutzer erwartet oder bedienen könnte.

Linux ist kostenlos. Es gibt dazu tausende kostenloser Programme, die bei Bedarf in wenigen Minuten und sehr einfach aus dem Internet geladen und installiert werden können. Es gibt einfach bedienbare Software für alle typischen Aufgaben wie Office, Internet und Multimedia. Meist kann man sogar zwischen mehreren Programmen auswählen und seine Lieblingssoftware aussuchen, ohne alles gleich kaufen zu müssen. Die Deinstallation von nicht mehr benötigten Programmen funktioniert genauso leicht mit einem Klick, man kann die installierte Programmauswahl beliebig jederzeit ändern.

Zur Installation von Debian stable oder testing reicht die erste Iso-CD aus, die es als Download auf http://cdimage.debian.org/ gibt. Eine ausführliche Installationsanleitung und weitere Infos zu Debian habe ich auf http://www.debiananwenderhandbuch.de/ gefunden. Über einen angeschlossenen Router kann auch mit der kleinen netinstall-CD das System komplett aus dem Internet geladen und installiert werden.

Diese Linux-Seiten nutze ich regelmässig und halte sie für empfehlenswert:

Info und Dokumentationen

Nachrichtenportal pro-linux
www.pro-linux.de

Zeitung DerStandard mit Linux-Nachrichten
www.derstandard.at (unter web > Innovationen > Linux)

Zeitschrift EasyLinux
www.easylinux.de

Bemerkenswert ist dies eine häufige Frage von denen, die bisher nur von Linux gehört haben.

Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, wie Linux aussehen kann. Mitbestimmt wird die Optik vom gewählten Desktop-System, wobei KDE und Gnome die verbreitetsten sind.

KDE bzw. Gnome bauen die graphische Oberfläche mit Fenstern, klickbaren Icons, einer funktionierenden Maus, zeigen Programme auf dem Desktop an usw. und sind so die Schnittstelle zwischen Anwender und Computer.

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