Diese Vorgehensweise bezieht sich auf Updates einer Drupal 5.x-Version auf eine neuere 5.x-Version. Ich habe weder Drupal 4 noch Drupal 6 jemals getestet.
Alte Daten sichern und Installation löschen
- Als Administrator (der erste nach der Installation angelegte Drupal-User) einloggen und bis zum Ende des Update-Vorgangs EINGELOGGT BLEIBEN!
- Backup erstellen! Man muss die Dateien der Installation UND die Datenbank sichern. Dazu kann man entweder per FTP alle Dateien der Installation kopieren und zusätzlich von der Datenbank per phpMyAdmin oder MySQLDumper eine Kopie herunterladen. Oder man nutzt das Modul Backup (http://drupal.org/project/backup). Das Modul sichert alle Dateien auf dem Webserver und die Datenbank in einer Archivdatei, die man dann herunterladen und aufbewahren kann.
- Die Webseite offline setzen auf admin/settings/site-maintenance
- Lesbare URL's ausschalten auf admin/settings/clean-urls
- Ein Standard-Theme auswählen, z.B. Garland
- Die Liste der installierten Module abschreiben oder ausdrucken. Dann alle Module, die nicht zum Drupal-Core gehören, abwählen (nur abwählen und nicht vollständig deinstallieren, sonst werden alle Einstellungen gelöscht)
- Alle Dateien auf dem Server löschen. Die Datenbank bleibt unangetastet.
Neue Version installieren und anpassen
- Die neue Drupal-Version entpacken und auf den Server hochladen.
- Die neue Datei sites/default/settings.php mithilfe der alten gesicherten Vorlage anpassen: Mindestens angepasst werden müssen die Zeilen $db_url und $db_prefix.
- Falls benötigt, die neue Datei .htaccess mithilfe der alten gesicherten Vorlage anpassen.
- Falls benötigt, eine Datei php.ini erstellen und anpassen.
- Weitere eventuell vorhandene eigene zusätzliche Dateien im Backup der alten Installation suchen und anpassen.
- Die angepassten Dateien auf den Server hochladen und die Originale überschreiben.
- Die Ordner sites/all/modules und sites/all/themes der alten Installation wieder auf den Server hochladen.
- Den Ordner files wieder auf den Server hochladen.
- update.php im Browser aufrufen
- Benötigte zusätzliche Module wieder aktivieren. Je nach Abhängigkeiten sind häufig mehrere Durchgänge nötig, bis alle Module wieder aktiv sind.
- admin/logs/status überprüfen und noch vorhandene Fehler beheben
- Falls gewünscht, lesbare URL's wieder einschalten.
- Gewünschtes Theme wieder aktivieren.
- Die Webseite wieder online setzen.

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