Ich benutze einen Apacer-5in1-Cardreader, der als USB-Gerät angeschlossen wird. Für USB-Geräte muss das Modul
usb-storage
geladen werden. Fest und dauerhaft angeschlossen erleichtert es die Einrichtung etwas, da die USB-Laufwerksbuchstaben nun beim Systemstart direkt vergeben werden und somit konstant bleiben - unverändert von z.B. noch angeschlossenen USB-Sticks. USB-Cardreader werden als SCSI-Geräte mit dem Namen sd angesprochen. Die genauen Gerätenamen stecken nach einem Systemstart mit angeschlossenem Gerät in der Datei
/var/log/dmesg
Die erste Meldung hat den Reader erfolgreich erkannt:
Vendor: USB2.0 Model: HS-CF Rev: 1.63 Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00 Vendor: USB2.0 Model: HS-MS Rev: 1.63 Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00 Vendor: USB2.0 Model: HS-SM Rev: 1.63 Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00 Vendor: USB2.0 Model: HS-SD/MMC Rev: 1.63 Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
Etwas tiefer in der Datei erscheinen dann auch die zugeordneten Gerätedateien:
sd 0:0:0:0: Attached scsi removable disk sda sd 0:0:0:1: Attached scsi removable disk sdb sd 0:0:0:2: Attached scsi removable disk sdc sd 0:0:0:3: Attached scsi removable disk sdd
Unabhängig davon, ob fest angeschlossener oder im laufenden Betrieb angesteckter Reader - die einzelnen Schächte müssen nun noch den Gerätedateien zugeordnet werden. Nach Einstecken einer Karte in ihren Schacht erkennt man als root im Terminal nach
tail -f /var/log/messages
- beenden mit Strg-c
die zugehörige Gerätedatei mit Partition, z.B. sda1. Jetzt muss ein neues Verzeichnis pro Schacht angelegt werden, z.B.
/media/cr1 /media/cr2 /media/cr3 /media/cr4
und die Datei
/etc/fstab
um je eine Zeile pro Schacht ergänzt werden. Dann sind die Schächte wie üblich mountbar.

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