Paket:
e2fsprogs
Die Geräteübersichten und -manager von z.B. Gnome und KDE zeigen als Namen der Festplatten und Partitionen entweder die echten Device-Namen wie in fstab an, z.B. /dev/hda1, oder sie vergeben einprägsamere Namen wie etwas "Festplatte 80 GB".
Diesen Namen, das sogenannte Volume-Label, kann man selbst festlegen. Das ist bereits während der Installation von Debian möglich bei der Partitionierung der Festplatten. Da kann man jeder Partition einen Namen zuweisen.
Nachträglich geht das bei bereits mit dem ext3-Dateisystem formatierten Festplatten mit
e2label /dev/hda1 neueslabel
- /dev/hda1 muss ersetzt werden durch den tatsächlichen Device-Namen der Partition
- neueslabel ist ein erfundenes Label für diese Partition
Überprüfen kann man die aktuellen oder noch fehlenden Labels aller Festplattenpartitionen mit
blkid
Nach einem Systemneustart sollten dann Gnome- und KDE-Dateimanager die Festplatten mit dem neuen festgelegten Label als Namen anzeigen.

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